Frühstück – mal ohne Müesli

„Ja, was soll ich denn noch essen?“ Diese Frage wird mir täglich gestellt, nachdem wir über Zucker, (ziemlich schlechte und richtig schlechte) Fette, Gluten, Kasein, zu viel Obst, Fruchtsäfte gesprochen haben.

Deshalb möchte ich hier unseren bunten Frühstückstisch vorstellen. Es dauert etwa eine halbe Stunde, es so anzurichten, aber ich finde, das ist es wert.

  • Oben rechts: pancakes aus Ei, Kokosmilch und Maromehl
  • In den großen Schüsseln: Grünkohl (im Wasserbad und Olivenöl vorsichtig gegart, hauchdünn geschnittenes Gemüse (Pastinaken, Möhren, Rote Beete, Zwiebeln, Tomaten und Shii-Take Pilze oder Champignons in Kokosöl leicht angebraten), darüber Leindotter und/oder Hanföl, oben drauf ein in Kokosöl gebratenes Spiegelei.
  • In den kleinen Schüsseln: selbst aus europäischen Bio Soyabohnen fermentiertes Nattou auf Vollkornreis und Frühlingszwiebeln, darüber ein Spritzer Tamari Sauce). Falls sich ausser mir und meinem Enkel noch jemand für diese „Leckerei“ interessiert, und warum ich das Zeug für eines der gesündesten Lebensmittel der Welt halte: einfach fragen oder auf den nächsten Beitrag warten oder meinen letzten Vor-Covid Post über Nattou lesen. In der Praxis für Osteopathie in Konstanz habe ich auch manchmal eine Kostprobe vorrätig.
  • Ein paar Schnitze Grapefruit und zur Feier des Tages eine Passionsfrucht.
  • Selbstgebackenes Waldstaudenroggen-Sauerteig-Brot
  • Olivencracker
  • Maroni-Knäckebrot
  • Schafs- und Ziegen-Camembert
  • Kräutertee
  • Oliven und Tomatenpaste
  • Mandelpaste mit „Stukjes“.
  • Kürbiskernpaste.

 

Salat mit Sardinen

Mein Mittagessen am 06.06.2018: Salat mit leckeren Sardinen – dazu eine Scheibe Life Cracker „Olive“, bestrichen mit Kokosöl. Oder eine Scheibe Mandelbrot.

Zutaten:

  • 2 Sardinen aus dem Glas. Ich liebe die von Ortiz -in Bio Olivenöl.
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Tomate
  • Kürbiskerne
  • Hanfsamen
  • nach Geschmack glatte Petersilie und/oder Koriander
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kardamom gemahlen (wenn greifbar)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Chia Öl
  • 4 Esslöffel Wasser

Zubereitung:

Gemüse kleinschneiden
Alles zusammengeben
Sardinen oben drauf legen
Geniessen.
Ich bereite den Salat bereits morgens zu – dann kann alles schön durchziehen.

Mandeleis – extrem lecker

Neulich kam eine Lieferung Pastazienpaste aus Bronte auf Sizilien an – Grundstoff für mein Lieblings-Pistazieneis. Mit dabei auch ein Kilo Mandelpaste, ebenfalls aus Sizilien. Die Mandelpaste schmeckt leicht bitter, wir waren also gespannt, ob man das daraus zubereitete Eis genießen kann. Vorab: man kann!

Zutaten Mandel- bzw. Pistazien-Eis

  • 500 ml Sahne und/oder Kokosmilch mit ca. 30%  Fettgehalt
  • 2-3 TL bester Bio-Honig, ich verwende Weißtannenhonig
  • 1 Ei
  • 100 gr Mandel- oder Pistazienpaste.

Übrigens: bei der Verarbeitung zu einer Paste verliert die Pistazie die grüne Farbe, weil das Fruchthäutchen braun ist. Grünes Pistazien-Eis ist also immer künstlich gefärbt. Echtes Pistazien-Eis ist immer braun.

Mixen Sie die Zutaten gut durch, erhitzen dann alles langsam auf ca. 75 Grad, um evtl. Bakterien zu entschärfen und rühren es bei dieser Temperatur ca. 5 Minuten lang durch. In der Gebrauchsanweisung meiner Profi-Eismaschine aus Italien heißt es, man solle die Masse dann stundenlang im Kühlschrank stehen lassen. Das geht mir entschieden zu lang. Ich kippe die Brühe heiß in die Maschine und nach 15 Minuten kann ich schon herrlich cremiges Eis „ernten“. Allerdings hat mich die Maschine auch fast 1000 Euro gekostet … Bei einer kleineren wird es etwas länger gehen, aber die Vorfreude ist ja groß.

Guten Appetit!

 

Protokoll 27.02.2017

Morgens

  • Grüner Smoothie aus frischer Kokos-/Walnussmilch, Stangensellerie, Spirulina, Wasser und meinem persönlichen Vitamin- und Nährstoffmix.

Mittags Reste vom Vortag

  • Blattspinat mit Knoblauch
  • Gegrillter Radicchio
  • Pakoras
  • Auberginen-Chili Chutney.

Abends

  • 2 Rippchen 95%-ige Schokolade „San Tomé“
  • Salat: Rote Beete – Carpaccio, hauchdünn geschnittener Pecorino-Käse, Ruccola, Chicorée, Walnüsse mit einem Olivenöl, Hanföl, Chia-Öl, Zitronensaft – Dressing mit Rosmarin und Paprikapulver
  • Bisongulasch mit wenig Kichererbsennudeln und den restlichen Pakoras vom Vortag
  • Tulsi-Tee mit ca. 50 gr Kokosnuss-Öl.

Und den ganzen Tag über viel leckeres Leitungswasser aus dem Bodensee. Und nun soll noch jemand sagen, Leute, die sich nach dem Glykoplan ernähren, seien Asketen.

 

Ess-Protokoll

Viele Patienten fühlen sich etwas verloren mit unserem Ernährungsplan und Kochbüchern. Sie wünschen sich einen praktischen, nachvollziehbaren Zugang zur Ernährung.

Deshalb werde ich unregelmäßig berichten, was es bei mir den Tag über zu Essen und Trinken gab, damit man sich ein Bild davon machen kann.

Bitte beachten Sie, dass dies keine Therapie-Empfehlungen sind, ich schreibe lediglich auf, was ich verzehrt habe. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater, was für Sie sinnvoll ist.

Praxis Dierenbach Konstanz

Praxis für Osteopathie und Myoreflextherapie Ralf Dierenbach